Herzlich Willkommen beim Tauschring Helmholtzplatz!

2. März 2010 | von admin-Walter

Willkommen auf den neuen Seiten des Tauschring Helmholtzplatz’s in Berlin-Prenzlauer Berg.  Wir sind eine Gemeinschaft, in welcher jeder seine Lebensqualität in vielfältiger Weise verbessern kann. Zum einen kann man sich durch ‘s Tauschen materielle Dinge leisten, für die die sonst nötigen Euros nicht vorhanden sind. Zum anderen sind wertvolle Dienstleistungen wie z.B. Gitarre Unterricht nehmen oder sich die Fenster putzen lassen u.v.a.m. bezahlbar, für die sonst eher keine Beträge in € zu erübrigen wären. Nachbarschaftshilfe und die menschlichen Kontakte beim Tauschen und in Nachbarschaft zum Helmholtzplatz sind nicht zuletzt auch ein wichtiges Kriterium für die Mitgliedschaft. Auch kann man bei uns einen Eindruck von einem Leben ohne Geld bekommen, bzw. in diesem Bereich einige Erfahrungen sammeln. Uns gibt es seit dem 16. Mai 2004 und wir haben mittlerweile 50 aktive Mitglieder. Seitdem haben wir weit über 87.000 Helmholtztaler umgesetzt, was  ungefähr einem Zeitwert von 8.000 Stunden entspricht.

Petition gegen Vergiftung v. Bienen mit Pestiziden u.ä.

17. Januar 2015 | von admin-Walter

Bin aus dem Ahrensburger Land, Schleswig-Holstein. Bin Imkerin und habe einen sehr wichtigen Link erhalten, den ich Euch mitteilen möchte. Ich hoffe, daß ganz viele bei Euch es auch als wichtig ansehen und mitmachen. Die Petition ist an das europäische Parlament gerichtet.

http://actions.pollinis.org/actions/stop-neonics-de/

Liebe Grüße Carina

Ein neuer Vorstoß für ein besseres Tauschklima

3. Juni 2013 | von Marcus

Liebe Mitglieder!

Wir möchten Euch eine Verbesserung unserer Teilnahmebedingungen vorschlagen. Dazu haben wir folgenden Text erstellt. Wenn Ihr die dargestellten Ziele unterstützen wollt, könnt Ihr dies tun, indem Ihr den Text, der im Platzhaus ausliegt, unterzeichnet oder hier einen entsprechenden Kommentar hinterlasst.

Euer Orgateam

Prinzip der Großzügigkeit und des Friedens

Die Aktivitäten des Tauschring Helmholtzplatzes sollten sich durch das Prinzip der Großzügigkeit und des Friedens auszeichnen.
Wenn sich eine Person zur Hilfe, Mitarbeit o.Ä. bereit erklärt, so ist das vordergründig ein Zeichen der Großzügigkeit und selbstlosen Hingabe. Dies sollte besonders im Hinblick auf die Behandlung des/der Helfenden und dem entsprechenden Dank berücksichtigt werden. Der Dank drückt sich innerhalb des Tauschringes auch speziell durch die Weitergabe von Helmholtztalern aus. Die Hilfe o.Ä. empfangende Person, muss sich bewusst sein, das auch wenn die Hoffnungen in die Hilfe nicht vollständig in Erfüllung gehen, der Frieden und die Großzügigkeit ein oberstes Gebot darstellen und somit die helfende Person reichlich Helmholtztaler erhalten muss.
Als Richtwert sind hierbei 10 Helmholtztaler (HT) pro Stunde, unter Umständen bis zur Hälfte des vereinbarten Betrages mehr, weiterzugeben. Bei Unstimmigkeiten bezüglich ausgehandelter Beträge, ist zugunsten des HT-Empfängers zu entscheiden. Ob die entsprechende Person weiterhin um Hilfe gebeten wird ist allein Sache jedes Einzelnen.
Der Helmholtztaler ist eine „soziale“ Währung, die die Freundschaft und den Freundschaftserhalt zwischen den Menschen besonders im Hinblick auf ein Leben ohne finanzielle Abhängigkeit symbolisiert. Er ist deshalb nicht mit normalen Geldwährungen zu vergleichen. Er ist ein höheres Gut.

 

Und der König trat herein

4. Februar 2013 | von admin-Walter

Impressionen einer Neudazugestoßenen von unserer jährlichen Julklappfeier im Nachbarschaftshaus Helmholtzplatz

Schon von der Ecke Schliemannstraße schimmerte Licht über den Helmholtzplatz. Der Spielplatz lag unter ersten Schneeflocken und dämmerte vor sich hin.

Im Nachbarschaftshaus roch es nach frisch bereitetem Jasmintee. Etwas unbeholfen schlüpfte ich durch die Tür, – mein Eintritt in den Tauschring – mit einem bunt verpackten Geschenk in der Tasche. Sabine bat mich hinein. In der Mitte des Raumes stand ein atemberaubend schöner Weihnachtsbaum, dessen schlanke Gestalt von einer weihnachtlich roten Schnur – deren Enden in alle vier Himmelsrichtungen wiesen – gehalten wurde. Gemütlich war die Atmosphäre im Haus und warm und in wenigen Augenblicken war ich im Gespräch mit Maria, einem freundlichem Herren, der mich mit neugierigen Blicken kontaktfreudig durch sein silbriges Nasenfahrrad musterte.

Rodrigues bot mir eine Tasse herrlichsten Jasmintee an – in einer mir unglaublich bekannt vorkommenden Tasse, welche ich vermutlich einmal auf irgendeinem Flohmarkt verhökert hatte und welche sich hier nun erneut zur Verfügung stellte. Ja, ja, die Welt ist eben doch ein Dorf.

Jean-Luc lud mich geschäftstüchtig ein, meinen Jahresbeitrag in der Tauschring-Kasse zu deponieren, während ich mich zu Penelope setzte und wir sodann wie alte Bekannt“innen“ uns ein paar Schwänke aus der Sozialarbeiterszene austauschten.

Gemeinsam schnipselten Wolf und Harissa Orangen, Äpfel, Bananen und Trauben einvernehmlich kurz und klein. Draußen wehte die Dunkelheit um die Hausecken und es wirkte, als wolle sie gern teilhaben an diesem gemütlichen Abend und durch´s Schlüsselloch pfeifen. Maria verzierte den köstlichen Obstsalat mit links drehendem Bio-Joghurt.

Wieder ging die Tür auf und Monika kam herein. Sie legte Flyer für ein Kunstprojekt auf den Tisch, naschte hier und da von köstlichem Brot, Avocado und Tee. Husch, war sie wieder weg, schade, aber ganz wie es beim Julklapp so Brauch ist und Wikipedia meinte dazu: kleines Geschenk, das jemand in der Vorweihnachtszeit meist im Rahmen einer Feier von einem unbekannten Geber bekommt [oder das entsprechend dem skandinavischen Brauch nach lautem Anklopfen oder Rufen bei jemandem ins Zimmer geworfen wird].

Die mitgebrachten und sehr kunstreich verpackten Geschenke stapelten sich auf dem langen Tisch an der Fensterfront. Einige kuschelten sich aneinander,(die Geschenke meine ich) noch scheu und unsicher, in welche Hände sie wohl diesmal geraten würden. Ob sie bereits die Jahre zuvor hier ihre Runden gedreht hatten, war ihnen nicht anzumerken, sie wirkten alle freundlich und guter Dinge. Manche ließen keck aus den Öffnungen der sie umhüllenden Papiertüten Einblicke ins Innenleben gewähren. Andere wiederum, die eindeutig wie eingewickelte Personenwaagen mit Griff wirkten, erwiesen sich später doch als Fahrzeugzubehör.

Es klopfte. Hassan schneite mit einer Gemüsekiste herein, die uns erneut zum miteinander Raspeln, Schälen und Kleinschnipseln einlud. Die ersten Spekulatius hinterließen Krümel auf den zwei Tischen, die aneinander geschoben eine deutliche Aussage von „wir wollen gemeinsam den Abend verbringen“ hinterließen.

Gegen 20:00 Uhr verstummte auch das letzte Gemurmel und Getuschel nachbarschaftlich angeregter Miteinander-Gespräche. Kenny der „Platzhirsch“ läutete professionell zum Julklapp. In der Luft knisterten geheimnisvoll Überraschungsgedanken. „Wie werde ich heute am Besten los, was meine Bude doch bloß voll stellt“ und „wie komme ich am besten an das ran, was auf dem Geschenketisch – genau mich – so liebevoll anstrahlt“.

Nach einigem Hin und Her, wie wir am besten in diesem Jahr die kleinen Losröllchen mit den Geschenknummern an den Mann und die Frau bringen könnten, ging’s los.

Nachdem jeder „sein Los“ gezogen hatte (ganz wie im Leben, wir glauben nur seltsamerweise an anderen Stellen im Leben, uns hätte jemand ‘was übergeholfen oder untergejubelt), huschte Adelheid herein. Sie hatte von all dem, was heute im Nachbarschaftshaus vor sich ging, nichts gewusst, anscheinend jedoch ganz intuitiv genau den passendsten Weg zu einer illust´ren Runde eingeschlagen.

Als alle Geschenke verteilt waren ging’s los: Papier raschelte, Mandarinennetze, die als Deko auf Geschenken zärtlich drapiert worden waren, rutschten unter Geschenke-Allerlei und Butterstullen. Es war gar bunt anzusehen. Augen strahlten, Mundwinkel gingen innerlich heimlich nach unten, weil wieder einmal jemand seine alten Eierbecher netterweise zur Verfügung gestellt hatte. Der Ordnung halber stellten nun alle ihre Gaben vor.

Da gab es klirrende Schneeketten, die durchaus auch als Körperschmuck eingesetzt werden konnten, hochmoderne Schieblehren, die Männerherzen höher schlagen ließen, chinesische Glücklich-mach-Winkekatzen mit Solarantrieb, ein dickes Buch (was heute scheinbar keiner mehr liest), Keks-Ausstechformen, eine Flasche vom köstlichen Rotwein, Kissenbezüge im orientalischen Muster mit Holzlöffel (welche Verbindung sich zwischen beiden Gegenständen schlußfolgern ließ, blieb bis zum Ende des Abends offen), mundgemalte Kinderkalender, ein äußerst attraktives Massagegerät, was aussah, als wäre es um 1950 hergestellt worden und das ebensolche alten lautstarken Geräusche von sich gab. Es könnte auch für ein Telefonat zum Mars dienen oder zum Wegbeamen unnützer Julklapp-Geschenke. Die Freude war groß in der Runde und umso enthusiastischer wurden nun die Geschenke zum Weitergeben angepriesen oder schlecht gemacht. Nach all dem Hin und Her, Hin und Zurück trat allmählich Ruhe am Tisch ein. Das erste Knurren unter Hemden und Blusen meldete Alarm an und nun ging’s an leckere Gemüsesalate, Obst-Nuss-Varianten, veganen Apfelkuchen, Butterbroten mit Himalaja-Salz und manch andere Leckereien. Schmatzend, lachend füllten sich Bäuche verschiedenster Formen und Maße. Hin und wieder erhob sich ein Gast vom Stuhl, vertrat sich die Beine bei Zigarre in der Dunkelheit vor dem Haus, bei neu ausgedachten Passwörtern für die Homepage vom Tauschring oder beim Putzen und Ablecken von Tellern und Schüsseln. Noch einmal klopfte es kräftig ans Tor und der König trat herein.

Marvin Seitz persönlich ließ sich beim gemeinen Fußvolk sehen. Unglaubliche Geschichten aus der Infrastruktur Pankows, dem Ampelwahn der umliegenden Straßen zauberten auch ohne Wein und Schnaps rote Wange. Die Schokofontäne von Hassan krönte den Abend. Da wurden Obsthäppchen glasiert, Kekse plumpsten in die süßen Wogen, Kalorien wurden gerecht auf Hüften und Oberschenkeln verteilt. Maria servierte dazu köstlichsten ?indischen? Kaffee…. Und die Zeiger der Uhr strebten der 23 entgegen. Mir fielen langsam die Augen zu. Zeit zum Gehen. Und Zeit zum Wiederkommen, denn so wohl gefühlt in einer neuen und so bunt gewürfelten Gesellschaft – hatte ich mich schon lange nicht mehr. Als Hassan am nächsten Morgen tatsächlich wie verabredet an meiner Tür klingelte, um für die geplante Hochebene Maß zu nehmen und erste Helmholtztalergeschäfte zu tätigen, da wusste ich, meine Entscheidung künftig mit zu machen, war eine meiner Besten. Etwas müde sah Hassan noch aus, hatten sich die Türen des Nachbarschaftshauses doch am Vorabend erst um 24:00 Uhr geschlossen.

Hannah

 

Zugang zum Account von www.tauschen-ohne-geld.de

1. Juni 2011 | von admin-Walter

Wenn Euer Link zur ersten Anmeldung bei “Tauschen-ohne-geld” nicht mehr funktioniert, geht  einfach auf die Seite “www.Tauschen-ohne-Geld.de”, gebt Euren Benutzernamen (TRHPXXX)  ein, und klickt dann auf “Neues Passwort anfordern”, dann wird Euch ein neuer Link- kein Passwort- zugeschickt, mit dem ihr euch dann erstmalig anmelden und euer persönliches Passwort erstellen könnt.

Euren Account verwaltet ihr dann selbst- abgesehen davon, dass ihr jederzeit Mitliederlisten einsehen und Anzeigen erstellen, ändern und einsehen könnt, könnt ihr euch jederzeit die aktuelle Mitgliederliste und aktuelle Tauschzeitung als PDF herunterladen. Dazu gibt es einen Button oberhalb der jeweiligen Listen.

Das Orga-team nimmt Änderungen vor, wenn ihr pausieren wollt (das bedeutet, dass alle Eure Anzeigen ruhen, und ihr keine monatlichen Kontogebühren bezahlt, oder ihr inaktiviert euch- d.h. ihr könnt nicht mehr online gehen, ihr erscheint nicht mehr in der Mitgliederliste, und müßt das Orga-team kontaktieren, um wieder online gehen  zu können.

Sprechstunde

3. April 2011 | von admin-Walter

Nach Vereinbarung: Bitte Terminwunsch mit Rückrufnummer auf AB sprechen (44 71 75 16). Oft steht Holger persönlich sonntags bis freitags zwischen ca. 15 Uhr 30 bis 17 Uhr 30 im Nachbarschaftshaus auf dem Helmholtzplatz zur Verfügung. An jedem ersten Sonntag im Monat findet im Platzhaus auf dem Helmholtzplatz von 19 bis 21 Uhr eine Art Tauschring-Stammtisch oder ein anderes Tauschring-Treffen statt.